Linux: Verzeichnissinhalt vor versehentlichem löschen schützen

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Jeder der mit Linux arbeitet hat gewissen Respekt vor dem Befehl

rm * -r

und das zurecht. Diesen Befehl einmal auf root Ebene der Partition ausgeführt schafft binnen Minuten jede Menge freien Speicherplatz. Ob das immer so gewollt ist, steht auf einer anderen Karte.

Nun aber zum eigentlichen Schutz. Wird in einem Verzeichniss eine Datei mit dem Namen „-i“ angelegt

echo > "-i"

führt der Befehl rm * -r nicht automatisch dazu dass alle Dateien sowie Ordner sofort entfernt werden, sondern das beim löschen jeder Datei/Ordners nachgefragt wird, denn nach der Namenssortierung tauch -i als erste Datei im Dateisystem auf und wird von rm als Paremter interpretiert was dazu führt, dass beim löschen jeder Datei nachgefragt wird.

Möchte man nun aber wirklich alles löschen, muss man lediglich die Datei -i vor dem ausführen von rm löschen

rm ./-i
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Über den Autor

Seit der Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration (2002-2005) bei der DaimlerChrysler AG, beruflich im Bereich der E-Mail Kommunikation (Exchange, Linux) sowie des ActiveDirectory, mit entsprechenden Zertifizierungen (MCSE 2003, MCITP Ent.-Admin 2008, MCSE 2012, LPIC 1-3) tätig. Abgeschlossenes Studium zum Master of Science der IT-Management an der FOM sowie zertifizierter Datenschutzbeauftragter. Aktuell im Projektmanagement tätig.

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