Cebit 2007

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Nachdem ich vor zwei Jahren das letzte mal auf der Cebit gewesen bin, habe ich mich dazu entschieden dieses Jahr dort doch mal vorbei zu schauen.
Der erste Schock kam, als ich mich bei der Deutschen Bahn nach den Preisen für die Fahrt erkundigt habe: Hin 48 €, zurück 48 € = 96 €.

Die zweite Enttäuschung war, dass Microsoft es laut Cebit Planer nicht für nötig hält dort den Exchange 2007 Server vorzustellen. Auch die Suche nach andere Exchange Verantstaltungen war nicht sehr erfolgreich. Vielleicht wird finde ich vor Ort ja doch noch eine Vorstellung des neuen Servers. Bin mal gespannt….

Trotz allem habe ich folgende Veranstaltungen anvisiert:

IP-Blacklists gegen Spam — Fluch oder Segen?
10:00-11:00 Uhr
Halle 5, Stand E38
Veranstalter: Heise Zeitschriften Verlag

Wie können Sie Ihre Reaktionszeiten im IT-Kontrollraum verkürzen?
11:30-12:00 Uhr
Halle 7, Stand D22
Veranstalter: VON ZUR MÜHLEN’SCHE

Biometrie ohne Hardware – es geht auch ohne Passwortchaos
12:00-12:30 Uhr
Halle 7, Stand D22
Veranstalter: VON ZUR MÜHLEN’SCHEVeranstalter: VON ZUR MÜHLEN’SCHE

Sicherheit und Hochverfügbarkeit von Rechenzentren, Serverparks und IT-Räumen
13:00-13:30 Uhr
Halle 7, Stand D22
Veranstalter: VON ZUR MÜHLEN’SCHE

Live Hacking
14:00-15:00 Uhr
Halle 5, Stand E38
Veranstalter: Heise Zeitschriften Verlag

Angriffe auf das lokale Netz und Abwehrstrategien
15:00-15:30 Uhr
Halle 7, Stand D22

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Also von der Präsentation von heise zum Thema IP-Blacklists gegen Spam — Fluch oder Segen habe ich mir mehr erhofft. Im Prinzip war der Inhalt alt bekanntes, Spam nimmt zu, Blacklisten kosten Rechenzeit – sind nicht mehr so effetkiv wie früher – man sollte nur Vertrauenswürdige verwenden, Greylisting ist mometan sehr effektiv, und Hash-Warte sind auch nicht mehr so effetkiv wie sie es einmal waren… Das kann man in jedem besseren Forum nachlesen.
Leider stellte sich durch die Anschließenden Fragen der Zuhörer heraus, dass diese Themen für einige wohl doch noch Neuland sind..!

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Sehr interessant dagegen war die Live Hacking Session von Sebastian Schreiber. Er demonstrierte was ein Trojaner infiziertes Handy dem Angreifer für Möglichkeiten eröffnet. Ebenso wie Cross Site Scripting (XSS)  in verschiedenen online Shops funktioniert.

Die Veranstaltungen von F-Secure waren aber auch nicht weniger interessant. Zum einen gab es von F-Secure eine Präsentation zum Thema Viren und Würmen auf dem Stand von PC Professional die sich mit den verschiedenen neuartigen Angriffen sowie der Möglichkeit mit Viren/Würmen Geld zu verdienen befasste.

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Am Stand von F-Secure selber gab es dann auch noch eine Demonstration einer man in the middle attack um an die Zugangsdaten von Online Bakning zu kommen. Als Angriffstool wurde hier Cain verwendet. Um das ganze durchzuführen wurde auf arp poisoning zurück gegriffen.

Überrascht hat mich Microsoft an diesem Tag. Das gesamte Auftreten war sehr Kundenorientiert. Etwas das man von Microsoft normalerweise nicht so kennt. Leider gab es tatsächlich keine Informationen zum Exchange 2007. Microsoft hat sich hier dafür sehr stark auf die Vermittlung der ForeFront Secrutiy Sparte Konzentriet.

Abgesehen von der technischen Seite gab es auch wieder ein paar andere Dinge zu sehen:

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Video 1 (Quicktime, MediaPlayer)
Video 2 (Quicktime, MediaPlayer)

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Über den Autor

Seit der Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration (2002-2005) bei der DaimlerChrysler AG, beruflich im Bereich der E-Mail Kommunikation (Exchange, Linux) sowie des ActiveDirectory, mit entsprechenden Zertifizierungen (MCSE 2003, MCITP Ent.-Admin 2008, MCSE 2012, LPIC 1-3) tätig. Abgeschlossenes Studium zum Master of Science der IT-Management an der FOM sowie zertifizierter Datenschutzbeauftragter. Aktuell im Projektmanagement tätig.

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